Ihre Kunden sprechen mit Sicherheit über Sie. Am Stammtisch, im Freundeskreis und natürlich auch im Netz. Auch über Ihre Konkurrenten wird gelästert oder sie werden gelobt. Hören Sie dabei zu? Wissen Sie um den Gesprächsstoff, die Themen, Stimmungen und Meinungen rund um Ihre Marke? Genau das ist der springende Punkt bei der Online Reputation. Ob Sie wollen oder nicht: Sie haben eine. Jetzt können Sie entscheiden, was Sie damit anfangen. Ignorieren oder aktiv angehen. Zuhören und erkennen. Aufspüren und sichtbar machen. Ihre Marke wird auch online von Ihren Kunden gemacht. Es ist nicht Ihre Marketingabteilung. Marke ist was Kunden denken, was Marke ist. Genau deshalb wäre es wichtig zu wissen, was Kunden über Sie sagen und vor allem warum Sie dies tun.

Soziale Beweis als Wettbewerbsfaktor.

Lassen wir die Gerüchte um Fake Bewertungen und Kundenmeinungen einmal weg. Fakt ist, dass Menschen durchschnittlich bis zu 10 Online-Bewertungen lesen, bevor sie endgültig eine Kaufentscheidung treffen. Positive Kundenbewertungen stärken somit das Vertrauen in eine Marke. Dasselbe gilt auch umgekehrt. Negative Bewertung sind nicht gerade förderlich. Spätestens dann wäre gut zu wissen, warum jemand eine solche negative Bewertung abgegeben hat. Kundenmeinungen sind also viel “mächtiger”, als man glauben mag und haben somit viel mehr Gewicht, als die eigene Werbung. Ein paar negative Meinungen können schnell ein paar tausend Euro Werbebudget begraben.

Google weiß nicht alles, aber sehr viel.

Damit aber nicht genug. Es gibt auch noch Google. Google weiß nicht alles, dafür aber sehr viel. Und Google reagiert auf Meinungen die man über Sie kundtut. Negative Meinungen straft der Algorithmus ab, positive belohnt er. Es ist nicht amtlich, aber Bewertungen sind der zweitwichtigste Faktor im Google Ranking. Speziell für lokale Suchanfragen. Genau deshalb ist Reputationsmanagement ein großes Thema. Mit den entsprechenden Tools und Daten kann man sich laufend ein Bild und eine Meinung über die Meinung zur eigenen Marke im Netz machen.

Google sieht alles

Google sieht und merkt sich alles.

Die Marke im Kopf.

Man müsste als Markenverantwortlicher wissen, was im Kopf der Kunden vorgeht. Dann wäre vieles leichter und viel punktgenauer. Marketing sogar personalisierbar. Es ist schon erstaunlich, wie die Marke, also das Bild, das jemand im Kopf mit sich herum trägt, nach wie vor die Basis sämtlicher digitaler Marketingaktivitäten ist. Alles andere ist einfaches Handwerk. Das Bilden eines einheitlichen starken Bildes und die Bündelung der Fremdwahrnehmung hingegen ist die Kunst, eine Marke im Kopf zu verankern und zu festigen.

Online Reputation.

Am Ende des Tages sollten alle digitalen Marketingaktivitäten darauf abzielen, online das “richtige” (und echte) Bilde der Marke greifbar zu machen. Das geht nicht, indem man einfach die Marke mit irgendwelchen Attributen und schönen Bildern darstellt. Und hofft, dass sich Bild und Marke vereinen. Viel mehr muss digitales Marketing im Kopf eine Kettenreaktion auslösen, die Verstand und Herz miteinbezieht und den Konsumenten zu einem konkreten Handeln animiert. Über die Marke zu reden und zu schreiben. Positiv. Sie zu bewerten. Die Marke zu empfehlen. Das ist viel wertvoller, als durch viel Geld erzielte KPI’s.

Marken enstehen durch's Reden

Menschen machen Marken.

Markenführung im digitalen Zeitalter.

Markenführung im digitalen Zeitalter ist mehr ein Zuhören. Ein Achten auf das, was geredet und geschrieben wird. Auf das Hinterfragen bestimmter Aussagen und Meinungen. Und es ist ein proaktives Agieren. Damit es gar nicht zu negativen Meinungen kommt. Schwer? Sicher. Weil es bedeutet, sich einer Kommunikation zu stellen. Mit allen Vor- und Nachteilen. Durch’s Reden kommen bekanntlich die “Leit z’sam”. Und durchs Reden entstehen auch Marken.

#dontpanicgrow