Der eine jongliert täglich mit KPIs, der andere rechnet mittel- bis langfrsitig mit Markenwerten. Ersterer tickt äußerst taff und zahlenaffin, Letzterer fragt sich gerne, warum, und sucht nach dem eigentlichen Zweck. Zwischen beiden liegen ettiche Jahre und oft reden sie aneinander vorbei. Wir stilisieren hier den Social Media Manager und den Marketing Manager der “alten Schule”. Hardfacted vs. softfaced. In den seltesten Fällen sprechen wir von einer und derselben Person. Schade. Denn genau diese Verschmelzung wäre die optimale Voraussetzung für eine performanceorientierte Markenführung.

 

KPIs sind Werte, Werte nicht immer Zahlen.

Das Dilemma und der Zwist zwischen unseren beiden nicht wirklich fiktiven Figuren, liegt in der Welt, in der beide aufgewachsen sind und leben. Der schnelle und kurzfrsitige Klick auf der einen Seite, Strategie mit langem Atem auf der anderen. Mit beiden Zugängen kann man leben. Viel besser wäre aber die Verbindung. Denn am meisten profitiert die Marke dann, wenn die KPIs dem Markenzweck sinnvoll folgen. Betreibswirtschaft sollte auf Social Media treffen und Social Media auf Betriebswirtschaft bauen. Die digitale Markenführung braucht keine Zahlenspiele, mit denen sich Social Media selbst auf die Schulter klopft. Die digitale Markenführung braucht konkrete Touchpoints, wo die Marke greifbar, spürbar und erlenrbar wird. Und wo die Zielgruppe für die Marke greifbar, spürbar und erlernbar wird.

Brand first – würde man schlachtrufartig schreien. Und nicht Social Media (Kanal) first. Zuerst die Marke positionieren und dann erst sinnvoll kommunizieren. Analog und digital. Die Markenwerte bestimmen die Richtung. Social Media befeuert die Strategie. Der gemeinsame Nenner ist der  Content. Das was unsere zwei Figuren von oben verbinden sollte.

 

Zielgruppenaktivierung durch Content Marketing

Laut einer aktuellen Studie könnte 1/3 aller Marken unbemerkt verschwinden. Warum? Weil sie keiner kennt, braucht oder die Marken einfach falsch kommunizieren. Irgendwo muss jede Marke oder jede Dienstleistung eine clevere Idee besitzen. Ihre Daseinsberechtigung. Wenn es diese nicht gibt, dann wird es die Marke auch nicht lange geben (können). Außer man steckt viel Geld in Lebenserhaltungsmaßnahmen.

Also: Markenwerte bestimmen. Der Zweck und die Richtung der Marke sind wichtig. Verantwortlich dafür ist die Markenführung. Dann, und erst dann gibt es einen auf Content. Unique Content und Social Content gleichermaßen. Etwas für die Markenfans und etwas für die vielen Fans und Follower. Damit diese zu Markenfans und -followern werden.

 

Performanceorientierte Markenführung

Content Marketing by Content Artists

 

Gut verpackt und gut distribuiert (sorry für diese Monsterwort) kann damit die Zielgruppe aktiviert werden. Organisch und bezaht. Auch wenn viele es nicht glauben wollen: Organisch geht immer noch. Wenn man die Zielgruppe ganz genau kennt und an den richtigen Schrauben drehen kann. Der Clou an der Sache ist, dass man damit genau jene Zielgruppe anspricht, von der man verstärkt ausgehen kann, sie zu dem zu bringen, was man geplant hat. In den meisten Fällen sollen die Interessenten, der Webseite einen Besuch abstatten. Direkt oder über die Suchmaschinen. Und genau hier greift der Multiplikator effekt.

Je mehr Menschen dies und je Menschen das tun, desto besser sind die Performanceergebnisse. Der Algorithmus lernt. Bei Google, Facebook, Instagram & Co. Der Marken-Content wird öfters wahrgenommen und nachgefragt. Vielleicht sogar öfters gekauft.

Peformanceorientierte Markenführung ist eine perfekte Zusammenführung aus klassichem Markendenken und spannendem KPIs-Berechnen. Junges Denken und altes Handeln.

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