Vom Homeoffice aus zu arbeiten, ist seit #stayhome für einige Büroangestellte und viele freie Mitarbeiter allgemein üblich geworden. Den Trend in diese Richtung gibt es aber schon eine geraume Weile. Bei uns tatsächlich schon seit wir mit unserer Agentur vor 20 Jahren in den Startlöchern waren. Wer damit schon Erfahrung hat, herzlichen Glückwunsch! Mit den erworbenen Work-Skills von zuhause, konnte mit Sicherheit bereits eine taugliche Work-Life-Balance etabliert werden. Für viele andere war und ist die Umstellung allerdings noch gewöhnungsbedürftig. Ab und an sogar mit Hürden verbunden. Wir haben deshalb unsere besten Tipps als Eckpfeiler für Sie zusammengefasst.

Produktivität auf dem Prüfstand?

Die größten Unterschiede zwischen Bürozeit und Homeoffice liegen bei zwei Komponenten: Teils fällt die Anfahrtszeit zum Arbeitsplatz weg, aber damit auch die Kontrolle des/der Vorgesetzten. Beides kann Vor- und Nachteile haben. Hinzu kommt die Notwendigkeit eines geregelten Tagesablaufs von zu Hause aus. Außerdem muss man ein geeignetes Work-Space in den eigenen vier Wänden einrichten. Als übergeordneter Faktor ist deshalb ein ausgewogenes Maß an Selbstverantwortung gefragt. Was ein Mythos bleibt, wäre die Vermutung, dass Mitarbeiter gemütlich aus dem Sofa mit weit weniger Zeitaufwand als im Büro agieren würden. Aus dieser Vorstellung heraus, kommt es beim Arbeitnehmer oft zum Drang, dies zu kompensieren. Wer dabei nicht das richtige Setting schafft und übersieht, dass es auch Auszeiten geben muss, läuft deshalb Gefahr, schnurstracks in eine Burnout-Falle zu schlittern. Damit es nicht dazu kommt, haben wir einige Anhaltspunkte in eine Übersicht gebracht.

Homeoffice

Der Staat hilft

Falls Sie es noch nicht wissen, einmal vorweg: Digitalisierungsprojekte am Arbeitsplatz der Zukunft können durch Österreichs Regierung, die einzelnen Länder oder auch durch die EU gefördert werden! Wir stellen Ihnen hier eine Liste aller Förderung für Unternehmen im Bereich Digitalisierung zur Verfügung.

Österreichweite Förderungen
Wien
Oberösterreich
Niederösterreich
Burgenland
Steiermark
Tirol
Salzburg
Kärnten
EU-Förderungen

Flexibilität ja, aber “Timining is Key”

Wer bei Tagesanbruch als allererstes sein Smartphone anmacht und den Laptop in die Gänge bringt, wird dazu verleitet, noch im Pyjama die ersten Mails zu beantworten. Dem entgegen steht eine Morgenroutine, die aus der Vorbereitung zur Anfahrt ins Büro besteht. Inklusive Körperpflege, Morgensport und einem ausgewogenen Frühstück. Aber genau so, sollte es idealer Weise auch im Homeoffice beibehalten werden. Wenn man eine längere Anfahrtszeit einspart, können Frischluftpausen, oder selbst ein Powernapping eingeplant werden.

Homeoffice

Wer Familie hat, muss sich nun auch intensiv mit neuen Abläufen für Schule und Kinderbetreuung auseinandersetzen. Umso wichtiger ist es, eine konkrete Einteilung der Arbeitszeiten zu definieren. Fixe Termine für virtuelle Meetings via Skype, Microsoft Teams oder Zoom sind selbstverständlich einzuhalten. Andererseits besteht nun die Herausforderung darin, neben häuslichen Verpflichtungen, verbindliche Produktivitätszeiten für den Job festzumachen. Wesentlich ist dabei aber auch, die eigene Freizeit klar festzulegen. Nicht zuletzt, um einem (zumindest gefühlten) 24/7 Dienst auszuweichen.

In manchen Fällen kann dies mit sich bringen, dass es von einem Tag auf den anderen, zu unterschiedlichen Abläufen kommt. Kein Problem, solange diese absehbar sind. Einen (erneuerbaren) Plan für den Tagesablauf zu erstellen, kann deshalb seine hilfreiche Stütze bieten.

Management-Skills gefragt

Selbstverständlich besteht jederzeit die Möglichkeit, dass es zu spontanen Zwischenfällen im Haushalt oder mit Kindern, Haustieren & Co. kommt. Diese fallen womöglich schonungslos in festgelegte Office-Zeiten. Die Gefahr besteht darin, sich zu verzetteln und dabei auszubrennen. Einfach um allem und jedem gerecht zu werden. Hier kommt das Schlagwort Healthy-Boundaries ins Spiel.

Tipp: Nach Wegen suchen, um Dinge zweckmäßig und klug zu delegieren.

Homeoffice

Das Setting schaffen

Zu den vordergründigen Problemzonen zählt, einen Arbeitsort zu finden, der vom Rest des Wohnbereiches getrennt ist. Nicht jeder kann so einen Platz kurzerhand einrichten. Eine Ruhezone zu finden oder neu zu gestalten, ist jedenfalls eine Überlegung wert. Selbst wenn es letzten Endes nur eine Ecke im Raum wird.

Wichtig: Sorgen Sie dafür, dass bei Gesprächen Nebengeräusche vermieden oder gefiltert werden können. In der Praxis ist dies nicht immer möglich, denn wir wissen, nicht alles ist vorhersehbar. Deshalb ist auch hier das Timing ein unerlässliches Element. Optimal wäre, bereits bei der Wochenplanung absehbaren Unterbrechungen auszuweichen.

Den Zusammenhalt aufrecht halten

Freundliche Kommunikation und Lob kommen immer gut an. Durch die physische Ferne fällt dies erfahrungsgemäß manchmal unter den Tisch. Positive Rückmeldungen, ein Dankeschön, oder ein aufbauendes “Thumbs-Up” beleben jede E-Mail. Auch Team-Events lassen sich einfach und virtuell umsetzen. Wie wär es denn gemeinsam zu kochen und zu speisen in der Mittagspause? Diese anerkennenden Details haben einen beachtenswerten Benefit: Sie sorgen im Homeoffice für eine gute Atmosphäre, und schließlich für einen angenehmen Workflow. 🙂

Mit oder ohne Homeoffice: Wir sind stets für Sie da!
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